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Mit der Entdeckung von mittelalterlichen Silberbergwerken im sächsischen Dippoldiswalde 2008 begann unter Tage deren montanarchäologische Untersuchung und Dokumentation durch das Landesamt für Archäologie Sachsen. Aufgrund ihres außergewöhnlichen Wertes wurden die Bergwerke im Juni 2019 als Bestandteil der „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Mit dem Abschluss der Arbeiten unter Tage begann ab 2021 die wissenschaftliche und technische Aufarbeitung der Untersuchungen mit dem Ziel, die Bergwerke innerhalb der ArchaeoMontan-Reihe zu veröffentlichen. Die ersten zwei von drei geplanten Bänden befassen sich zum einen mit der ausführlichen Beschreibung sowie technisch-visuellen Darstellung der komplexen Geometrie der Bergwerke, ergänzt um die Ergebnisse begleitender naturwissenschaftlicher und historischer Untersuchungen (Band 9.1), zum anderen mit ausgewählten Funden und technischen Installationen aus Holz sowie mit dem keramischen und anorganischen Fundmaterial, gefolgt von den Überblicks- und Lageplänen sowie detaillierten Rissen der untersuchten Erzgänge (Band 9.2). Im Anhang befinden sich zudem die zugehörigen Befund- und Fundlisten und Tabellen sowie ein Glossar der wichtigsten bergmännischen Begriffe.